Modelleisenbahntreff Nordheide

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Ralf's
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Unsere Nordheide mit Blick auf den Brunsberg

Brunsberg


Alles über Modulbau und Gestaltung

2015 war das Entscheidungsjahr für den Bau von H0 Modulen. In diesem Jahr wurden meine Mobafreunde und ich zu einem Modultreffen eingeladen. Dieses Treffen fand in einer großen Turnhalle statt. Es war um den Jahreswechsel 2015 / 2016. Diese Anlage bestand geschätzt aus 80 bis 100 Module aufgebaut nach einem Plan der sich von Jahr zu Jahr änderte. Wir bekamen die Gelegenheit, den einen und anderen Zug auf dieser Anlage zu steuern. Das hat uns so viel Spaß gemacht, dass wir beschlossen, ebenfalls Module herzustellen.

Es wurde in unsere Mobarunde eifrigs darüber diskutiert, nach welchem Standard wir bauen , welche Materialien wir verwenden wollen , welche Epoche es sein sollte , welche Jahreszeit , usw. usw. Dieser ganze Prozess zog sich über Monate hin, dann waren die Entscheidungen über Material, Größe, Standards , Gegend und Zeit getroffen.

Wir entschieden uns für den Baustandard von den Modellbahnfreunden des MIT Nord , dessen Modulanlage wir besucht hatten. So ist sichergestellt, dass unsere Module voll kompatibel zu dessen sind und von Zeit zu Zeit dort auch integriert werden können.

Als Gegend wählten wir eine Norddeutsche Landschaft. Es sollte eine eingleisige Nebenstecke mit Bahnhöfen und ansässigen Gewerbe werden. Jeder meiner Mobakollegen suchte sich ein Motiv aus und entschied über die Anzahl Module, die er bauen wollte. Mittlerweile sind schon vier Jahre ins Land gegangen und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Es entstanden in dieser Zeit 8 gerade Module, 2 90° Bogenmodule Radius 5 C-Gleis, ein eingleisiges Streckengleis mit Ausweichgleis (kleiner Bahnhof) bestehend aus 5 Modulen, ein zweigleisiger Bahnhof bestehend aus 4 Modulen. Später kommen noch einmal je 3 Module für 2 Kehrschleifen dazu.
Die Jahreszeit sollte von Früh- bis Spätsommer sein. Das Material wie z.B. Schotter, Gleise, Bäume, Büsche und Gräser haben wir von bekannten Herstellern bezogen.




Unsere geraden Module

Die Bilder zeigen in chronologischer Reihenfolge den Baufortschritt der geraden Module.

Die Breite und Länge der Module sind 500 mm und 900 mm. Bestimmend für die Breite war die geplante eingleisige Nebenstrecke nach FREMO Standard. Die Länge haben wir gewählt, um ziemlich genau passend mit den Märklin C-Gleisen ohne Sägen hinzukommen. Außerdem sollten die Module zwecks Transport noch handlich sein.

Die Stirnhölzer sind Laser geschnitten (Bild 1 u. 2), die anderen Hölzer (Seitenteile, Spanten, Trassenbretter und Eckversteifungen) haben wir in einem Baumarkt nach Maß zuschneiden lassen (Bild 3 u. 4). Die Holzstärke der Seitenteile, Stirnbretter und Spanten beträgt 12 mm. Das Trassenbrett misst 10 mm und die Eckvertrebungen 15 mm in der Stärke.

Durch den genauen Zuschnitt haben wir uns viel Zeit und Ärger erspart. Auf einer 2 cm dicken Spanplatte hatte ich Leisten in einem 90° Winkel verschraubt. Diese Platte diente als Hilfsmittel beim Zusammenbau der Seitenteile mit den Stirnseiten. Zur Verwendung kam mehrschichtiges Pappelholz. Bevor es an die Verleimung und Verschraubung der Teile ging, wurden kleine Löcher für die Schrauben ins Holz gebohrt. Diese Vorarbeit diente dazu, dass das Holz nicht aufspaltet. Dann habe ich jeweils ein Stirnbrett und ein Seitenteil auf meine Arbeitsplatte gelegt, die entsprechenden Stellen mit etwas Holzleim versehen und im 90° Winkel verschraubt. Nachdem nun das Rechteck verleimt und verschraubt war, wurde es nach allen Seiten auf Rechtwinkeligkeit geprüft. Anschließend verbaute ich die Eckversteifungen und die Spanten. Zum Schluss wurde das Trassenbrett eingelegt und verschraubt. Den/die fertigen Rohbaue sehen Sie im Bild 5 und 6. Arbeitszeit für ein Modul ca. 1 Stunde.

Für den Oberbau haben wir uns für 40 mm starkes Styrodur (Hartschaum) entschieden. Dieser lässt sich mit einem Cutmesser oder Styropurschneider leicht bearbeiten. Fertig zugeschnitten wurden die beiden Teile längs des Trassenbrettes verbaut und verklebt. Tipp: Wenn Sie die Eckverstrebungen 40 mm von der Oberkannte der Seitenbretter verbauen, können Sie diese gleich als Auflage für die Styrodurplatten verwenden. (Bild 7). Damit das Trassenbrett im Laufe der Zeit nicht durchhängt, wurde noch eine senkrechte Strebe unter dieses verbaut. Die Strebe wiederum liegt auf den Spanten auf.

Die Verkabelung unter dem Modul ist gut zu sehen. Wir haben jeweils ein Bahnstrom- und ein Lichtstrompaar verarbeitet. Verbunden sind die Kabel mit Mehrfachklemmen vom Elektriker. Für die Kabelführung wurden kleine Kabelkanäle aus dem Baumarkt verarbeitet. Als Steckverbindungen von Modul zu Modul werden Bananenstecker genutzt. In Bild 8 sind bereits die Standfußhalterunmgen eingebaut.

Links und rechts vom Trassenbrett habe ich dreieckige Styrodurstreifen zugeschnitten und verklebt. Anschließend wurde die Oberfläche des Modules mit Buntlack seidenmatt RAL 8017 (Schokoladenbraun) lackiert.

Die Ausgestaltung der Module verlangt schon etwas Kreativität. Damit dieses leichter von der Hand geht, habe ich mir bei meinen Spaziergänge jede Menge Landschaftsbilder gemacht. Die Ideen kommen beim Anschauen der Bilder. Oft hilft es einem auch, wenn man einzigartige Landschaften besucht hat, wie zum Beispiel ein Moor. Ab Bild 9 sehen Sie den Fortschritt der Landschaftsgestaltung.

Klick auf das Bild vergrößert die Datei.

Rohbau
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Unsere Kurvenmodule

Der Bau der Bogenmodule gestaltete sich wesentlich aufwendiger gegenüber den geraden Modulen. Da es keine Vorlagen gab, mußte ich ein wenig experimentieren, um die Module von der Größe her handbar zu gestalten. Die einzigen Anhaltspunkte die es gab, waren die Stirnbretter und der Gleisradius 5 des Märklin C-Gleises. So legte ich die beiden erstellte geraden Module auf den Boden und positionierte zwei Zollstöcke und den 90° C-Gleis, um in etwa die Außenmaße des Bogenmoduls zu ermitteln.

Bogenmodul
Bild 1
Bogenmodul
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MIT Nord Weihnachtstreffen in Wisch 2018

Die Bilder zeigen die Modulanlage im Jahre 2018.

MITNord
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